Chiphersteller Intel und die GSM Association haben gestern die Erarbeitung von Richtlinien angekündigt, die Notebook-Herstellern bei der Integration von SIM-Karten-Lesern und UMTS-Schnittstellen helfen sollen. Damit soll erreicht werden, dass Notebook-Modems neben Wireless LAN auch in der Lage sind über UMTS- und HSDPA-Verbindungen anzudocken. Während zahlreiche Hersteller wie Dell, Fujitsu Siemens, Lenovo und HP schon einen Schritt weiter sind und bereits für März erste Geräte angekündigt haben, prognostiziert Gartner unterdessen einen starken Preisverfall sowie Probleme bei der Umrüstung.
Die großen deutschen Mobilfunk-Player haben sich bereits in Stellung gebracht und verhandeln eifrig mit allen namhaften Geräteherstellern über subventionierte Kooperationen, um ihre mobilen Breitbanddienste so schnell wie möglich an die Kunden zu bringen. Als fixes Gespann gelten derzeit Fujitisu Siemens und T-Mobile sowie Dell und Vodafone, weitere Kooperationen werden aber nicht lange auf sich warten lassen.
Als erster Schönheitsfehler der subventionierten UMTS-fähigen Notebooks erster Generation gilt die derzeitige Beschränkung auf die HSDPA-Technologie. Diese ermöglicht zwar ansehnliche Breitbandraten im Download-Bereich, schafft aber keine wirkliche Abhilfe für große Datenmengen, die gesendet werden müssen. Das Zauberwort für mobiles Breitband im Upload-Bereich heißt HSUPA, wird bei der Umsetzung aber noch mindestens ein Jahr auf sich warten lassen...
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