Aktuell befindet sich das Service Pack 1 für Windows Vista noch im Beta-Stadium, ebenso wie das SP3 für Windows XP. Mit Veröffentlichung des SP1 für Vista allerdings, werden einige User sich eventuell ärgern, dass sie vor dessen Erscheinen eine DX10-fähige Grafikkarte ala Nvidia Geforce 8x00 oder Radeon HD 2x00 erworben haben. Der Grund: Microsoft führt dann das neue DirectX10.1 ein, was allein erstmal nicht dramatisch erscheint, wäre da nicht die Tatsache, dass bestehende DX10-Hardware nicht DX10.1 kompatibel sein wird.
Bevor allerdings nun die große Panik ausbricht, sollte erwähnt werden, dass es bei diesem Update zwar eine Reihe Veränderungen gibt, die meisten davon allerdings nicht für Gamer interessant sein werden. Grafikoptionen in Bezug auf die Bildqualität, die derzeit noch optional sind, werden Pflicht für die Grafikchipschmieden und eben jene müssen sich ab dann stärker an den Vorgaben von Microsoft orientieren. In der Softwarebranche wird diese Version wohl anfangs keinen allzu großen Anklang finden und im optimalen Falle so schleppend anlaufen, wie das aktuelle DX10. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass auf DX10.1 angepasste Software zwar mit DX10-fähiger Hardware laufen wird, aber wahrscheinlich wieder in einem gewissen Maße eingeschränkt sein wird.
Wie stark diese Einschränkungen allerdings in der Praxis ausfallen werden, wird man erst feststellen können, wenn das Service Pack 1 für Windows Vista erhältlich ist, ebenso wie DX10.1-fähige Grafikkarten und entsprechend programmierte Software, was wohl im Ganzen betrachtet noch eine Weile dauern dürfte.
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