Apple hat bereits am gestrigen Dienstag eine nahezu fertiggestellte Version von Mac OS X Leopard gezeigt, die als sechste große Betriebssystem-Release im Oktober erhältlich sein wird. Leopard führt mehr als 300 neue Features ein, darunter einen neuen Desktop und ein neues Dock mit Stapel (Stacks), mit dem sich Dateien auf intuitive Weise organisieren lassen. Neu sind ein aktualisierter Finder mit integriertem CoverFlow, der den Zugriff und Austausch von Dateien zwischen mehreren Macs erleichtert; Quick Look, das für die meisten Dateien eine schnelle Vorschau bietet, ohne diese mit einem Programm öffnen zu müssen; Time Machine für eine einfache und automatische Datensicherung, die verlorene Dateien oder einen kompletten Mac wiederherstellt; Spaces, ein leistungsstarkes Feature, mit dem sich Programme in Gruppen zusammenfassen lassen, um schnell zwischen ihnen zu wechseln; sowie weiterentwickelte iChat und Mail Programme, mit denen die Kommunikation noch kreativer wird.
Leopard verfügt über drei neue Technologien, mit denen sich die Vorteile aktueller Hardware-Entwicklungen voll ausschöpfen lassen: vollständige native 64 Bit-Unterstützung für Programme, die Seite an Seite mit bestehenden 32 Bit Mac OS X-Programmen und Treibern laufen, Multi-Core-Optimierung, sowie Core Animation, das Entwickler dabei unterstützt, animierte Benutzeroberflächen wie in Spaces und Time Machine von Leopard für ihre eigenen Programme zu entwickeln. Zu den weiteren neuen Features von Leopard gehören unter anderem Leopard-Mail, Boot Camp, Web Clip und vieles mehr.
Mac OS X 10.5 Leopard wird im Oktober über den Apple Store und den Apple Fachhandel für 129 Euro pro Einzelanwender-Lizenz erhältlich sein. Das Mac OS X Leopard Family Pack ist eine 5-Anwender-Lizenz (gleicher Haushalt) für 199 Euro. Die Preise für Volume- und Maintenance-Lizenzen können bei Apple in Erfahrung gebracht werden.
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