Razer, ein bei der Konstruktion neuer Gaming-Mäuse sehr fleißiger Hersteller, präsentierte zur Games Convention 2007 eine neue Laser-Maus, die getreu der Schlangennomenklatur der Kalifornier auf den Namen Lachesis hört. Neben der neuen Formgebung, die für Razer einen Bruch mit allen bisherigen firmeneigenen Maus-Konstruktionen darstellt, ist es vor allem der Sensor, der hellhörig macht: Satte 4000 dpi Auflösung soll er bieten, und zwar nicht interpoliert, sondern hardwareseitg. Um das zu ermöglichen, war laut Razer eine völlig neue Sensorkonstruktion nötig, die weitaus bessere Werte hinsichtlich der Auflösung, der Abtastrate und der Beschleunigung bringen soll.
Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen, ein Exemplar der neuen Schlangenart in unser Testlabor zu locken, denn im Hardware-Bereich werden fortlaufend neue Offenbarungen angekündigt, die in der Praxis selten das halten können, was sie auf dem Papier bieten. Nichtsdestotrotz sind 4000 dpi eine Marke - v.a. dann, wenn man die Erfahrung gemacht hat, dass bereits 2000 dpi bei voller Beschleunigung der Maus mehr als ausreichend sind, um jede Anforderung an die Geschwindigkeit zu erfüllen. Somit stellt sich bei der Lachesis natürlich die Grundfrage, ob viel immer viel hilft, oder - anders gesagt - ob 4000 dpi wirklich nötig sind, um eine gute Gaming-Maus zu bauen. Unser Test soll genau diese Frage klären.
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