Das Unternehmen Adobe hat die Verfügbarkeit des "Flash Media Rights Management Servers" angekündigt. Damit können Anbieter ihre Videos, die im Internet im Flash-Format zur Verfügung gestellt werden, mit Kopierschutzmaßnahmen versehen. Digital Rights Management (DRM) hat in der Musikbranche in den vergangenen Jahren für viel Diskussionsstoff gesorgt. Nachdem sich die großen Player nun entschieden haben auf DRM bei Musik zu verzichten, da es geschäftsbehindernd wirkte, bringt Adobe die Schutzmaßnahmen auf die Videoebene.
Als Zielgruppe sieht man beim Entwickler vor allem Medienunternehmen, die ihre Inhalte vor einer unkontrollierten Verbreitung schützen wollen, heißt es in einer Aussendung. Das Flash-DRM-System lasse sich in bestehende Workflows integrieren und unterstütze Ausgabeplattformen wie den Media Player und Anwendungen auf Basis der Laufzeitumgebung AIR. Anwender haben weiterhin die Möglichkeit, hochauflösende Inhalte ohne Beschränkungen über Adobe-Software bereitzustellen. Für Drittanbieter wird das System nicht geöffnet, womit Anbieter und Konsumenten im Adobe-Universum gefangen sein werden.
Ob die Sicherungsmaßnahmen die illegale Verbreitung von Inhalten tatsächlich verhindern kann, bleibt allerdings dahin gestellt. Nach Ansicht der Electronic Frontier Foundation (EFF) müsse selbst Adobe wissen, dass DRM als Schutz gegen Urheberrechtsverstöße nur vordergründig wirke. Die Intention mit der Einführung sei überhaupt eine ganz andere, hießt es in einem Statement der EFF. Denn mit einem DRM-System gibt man den Rechteinhabern eine wirksame gesetzliche Waffe nach US-Recht in die Hand - egal ob der Kopierschutz wirksam ist oder nicht. Denn laut dem "Digital Millennium Copyright Act" steht jede Umgehung eines Kopierschutzsystems unter Strafe.
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