Forscher haben mehrere Sicherheitslücken im Verschlüsselungsprotokoll WPA2 entdeckt, wodurch Millionen Netzwerke betroffen sein könnten. Kriminelle könnten durch den Angriff, KRACK-Attacke genannt, den Internet-Verkehr mitlesen. Steven Murdoch, Security Architect am VASCO Innovation Center in Cambridge, kommentiert:
„In kryptografischen Protokollen sollte eine Nonce (eine Zeichenfolge zur einmaligen Verwendung) niemals mehrfach verwendet werden, aber oftmals schleichen sich Entwicklungsfehler ein, wenn das Protokoll in eine Software implementiert wird, die das ermöglicht. Man könnte einfach die Schuld auf den Entwickler schieben und die Software reparieren, aber das gleiche Problem wird wahrscheinlich an einem anderen Ort wieder auftreten. Ich denke, ein besserer Ansatz besteht darin, die Protokolle neu zu entwickeln, damit sie widerstandsfähiger gegenüber der Nonce-Wiederverwendung sind. Wir sind in der Lage, das zu tun, wenn auch mit einem geringen Effizienzverlust. Es ist beunruhigend, dass die Nonce-Wiederverwendung in der nächsten Generation der WLAN-Verschlüsselung (GCMP) noch schwerwiegendere Folgen hat als in der bestehenden, denn dann können Daten nicht nur ausgespäht sondern auch manipuliert werden. Die Schwachstelle ist ernst, aber um sie auszunutzen, muss sich der Angreifer in der Nähe des Computers befinden, den er für eine Cyber-Attacke ins Visier nimmt. Je wertvoller das Netzwerk ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass Kriminelle sich darum bemühen, es anzugreifen. Deshalb sind Unternehmensnetzwerke einem höheren Risiko ausgesetzt als ein Heimnetzwerk. Wir haben in Fällen wie dem Angriff auf TJX gesehen, dass Kriminelle zunächst solche Sicherheitslücken im Visier haben, um Zugang zu Unternehmensnetzwerken zu erhalten und dann weitere Schwachstellen ausnutzen, um sensible Daten zu stehlen.
Betroffene Hersteller wurden im August über die Sicherheitslücke informiert, um ihnen Gelegenheit zu geben, den Fehler vor der Bekanntgabe zu beheben. Viele Hersteller beheben jedoch keine Schwachstellen in Produkten, die sie nicht aktiv vermarkten. Es ist daher wahrscheinlich, dass einige Geräte, insbesondere Android-Smartphones und WLAN-Router, niemals aktualisiert werden und die Schwachstelle jahrelang bestehen bleibt bis die unsicheren Geräte endgültig ausrangiert werden. Aufgrund dieser unglücklichen Situation sind bereits Forderungen an Hardware-Hersteller laut geworden, bekannt zu geben, wie lange sie weiterhin Sicherheitsupdates für die von ihnen verkauften Produkte bereitstellen werden.“
Im zurückliegenden Monat gab es wieder einige spannende Themen im Bereich Newsmeldungen sowie interessante Artikel und Produkttests. Folgend möchten wir...
Mit dem Odyssey G8 G80HS verfolgt Samsung einen spannenden Ansatz für anspruchsvolle Gamer: Statt sich zwischen maximaler Bildschärfe und einer...
Ein Unternehmen verschickt ein unterschriebenes PDF-Angebot für neue PC-Hardware. Der Empfänger sieht die Unterschrift, den Gesamtpreis und alle vereinbarten Komponenten....
ASUS erweitert seinen kompakten KI-Supercomputer Ascent GX10 um eine Variante mit 64 GB Unified Memory. Das neue Modell basiert wie...
Dell bringt den Alienware 32 4K OLED (AW3226Q) auf den Markt. Der auf der IFA vorgestellte Gaming-Monitor kombiniert ein flaches...
Mit dem Odyssey G8 G80HS bietet Samsung ein Gaming-Modell mit OLED-Panel samt Dual-Mode und 6K-Auflösung an. Je nach gewählter Auflösung erreicht das IPS-Panel bis zu 330 Hz. Mehr dazu im Test.
Mit dem AGON Pro AG326UZD2 hat AOC einen Gaming-Monitor mit OLED-Panel im Angebot. Der 240 Hz schnelle Monitor bietet 4K-Auflösung und weitere Features ab rund 900 Euro. Mehr dazu in unserem Test.