Grundlegend haben wir bei unseren Overclocking-Versuchen zweierlei Philosophien verfolgt: Zum Einen das Erreichen des maximal möglichen Kerntakts, egal unter welchen Bedingungen, und zum Anderen die Bestimmung der maximalen Kernfrequenz ohne das Erhöhen der Versorgungsspanung des Kentsfield-Kerns (Betrieb bei Standard-VID von 1,350 Volt). Bei beiden finalen Taktungen wurde zur Verdeutlichung des Performancegewinns jeweils ein Benchmark (CineBench 9.5) durchgeführt.
Da lediglich Multiplikatoren (FID) zwischen 6 und 10 gewählt werden konnten, schlugen wir alternativ den Weg der Übertaktung via Bustakt ein. Wir begannen wie gehabt mit sukzessiven Erhöhungen bei Standard-Versorgungsspannung (VID), stellten jedoch schnell fest, dass die 3,0 GHz-Marke auf diese Art nicht geknackt werden kann. Bei 1,400 Volt, 310 x 10 = 3100 MHz Kernfrequenz und einem Speicherbetrieb von DDR2-775 (FSB:DRAM = 4:5) konnten wir bereits einen stabilen Betrieb und immerhin 1689 CB-Punkte in einem kurzen Benchmark erreichen. Nach weiteren Messungen bei 3,2 (1,425 Volt) und 3,25 GHz (1,4375 Volt), kristallisierte sich anschließend die finale Taktung heraus: 3,28 GHz. Diese konnten wir problemlos bei 1,450 und Volt 328 MHz Bustakt (DDR2-820, FSB:DRAM = 4:5) betreiben. Bei jedem weiteren zusätzlichen MHz Bustakt verabschiedete sich das System mit einem Freeze bei Belastung - zusätzliche Spannung wollten wir den sensiblen 65 nm Transistoren bei einfacher Luftkühlung nicht zumuten.
High-Performance 3,64 GHz Core 2 Extreme X6800.
Bei 3,28 GHz stieg die gesamte Leistungsaufnahme auf 282 Watt (+31%!) an und der Prozessor erhitzte sich bei Belastung auf bis zu 81° Celsius. CineBench belohnte die Aktion mit 1781 CB-Punkten und somit einer Leistungssteigerung von 22 Prozentpunkten.
Wie bereits in der Einleitung dieser Seite beschrieben, haben wir auch den maximal möglichen Kerntakt bei konstanter VID von 1,350 Volt ermittelt. Nach empirischer Ermittlung stellte sich dabei eine Frequenz von 2,97 GHz (10 x 297 MHz) ein, die bei Standardsettings ohne Probleme und weiteren Aufwand betrieben werden kann. Die somit erreichten 1621 CB-Punkte (+11%) lassen sich als guter Mittelweg zwischen Leistung und Kosten betrachten, da die Leistungsaufnahme auf lediglich 223 Watt anstieg (+4%) und auch die Kerntemperatur bei 71° Celsius ihr Maximum fand. Der Speicher wurde dabei im FSB:DRAM-Verhältnis von 3:4 betrieben (DDR2-792) und somit leicht untertaktet.
Mehr Performance erreichen und trotzdem den Verbrauch moderat halten? Kein Problem!
Verbatim präsentiert auf der Computex 2026 in Taipeh neue Produkte aus den Bereichen Datenspeicherung und Stromversorgung. Unter dem Begriff „S’n’P“...
MSI präsentiert auf der Computex 2026 den neuen MAG OLED 271QPX32. Der 26,5 Zoll große Gaming-Monitor setzt auf ein QD-OLED-Panel...
WD hat die Integration von Post-Quanten-Kryptografie (PQC) in seine neuesten Ultrastar-Enterprise-Festplatten angekündigt. Die neuen UltraSMR-Modelle sollen Unternehmen dabei helfen, sich...
ASUS erweitert sein ROG-Portfolio um die neue ROG Strix Morph 96 Wireless. Die kompakte Gaming-Tastatur setzt auf ein modulares Design,...
Alienware erweitert sein Notebook-Portfolio um das neue Alienware 15. Das Modell richtet sich an Gamer, die hohe Leistung, modernes Design...
Mit dem Ryzen 7 9800X3D haben wir eine neue Zen-5-CPU von AMD im Test. Der 8-Core Prozessor kommt mit integrierter Radeon-GPU und beschleunigt auf bis zu 5,2 GHz. Mehr dazu im Praxistest.
Mit dem Ryzen 9 7950X3D von AMD haben wir heute eine Zen 4-CPU mit satten 16 Kernen und 3D V-Cache Technologie im Test. Besonders im Bereich Gaming verspricht AMD eine hohe Performance.
Mit dem Ryzen 5 7600 Desktop-Prozessor bietet AMD eine kostengünstige Ryzen-CPU an, die als Allrounder für verschiedene Workloads im heimischen PC dienen soll. Wir haben sie in der Praxis ausgiebig getestet.